Die koronare Herzkrankheit ist eine der häufigsten Herzerkrankungen in Deutschland und gleichzeitig eine, die viele Fragen aufwirft. Was passiert dabei im Körper? Wie hängt sie mit Arteriosklerose zusammen? Und welche Rolle spielen Ernährung und Lebensstil? In diesem Beitrag erfährst du den Hintergrund über die wichtigsten Risikofaktoren bis zu praktischen Hinweisen für eine gefäßfreundliche Ernährung.
Was ist die koronare Herzkrankheit?
Die koronare Herzkrankheit ist eine Herzerkrankung, bei der die Durchblutung des Herzmuskels durch verengte Herzkranzgefäße beeinträchtigt wird. Dabei handelt es sich um jene feinen Arterien, die den Herzmuskel kontinuierlich mit Sauerstoff und wichtigen Nährstoffen versorgen (1).
Lagern sich im Laufe der Zeit Fettstoffe, Entzündungszellen und andere Bestandteile an den Gefäßwänden ab, entstehen sogenannte Plaques. Dadurch verengen sich die Gefäße zunehmend und die Durchblutung des Herzens wird eingeschränkt.
Symptome und Warnsignale einer koronaren Herzkrankheit
Eine koronare Herzkrankheit bleibt im frühen Stadium oft lange unbemerkt. Erste Beschwerden treten meist erst dann auf, wenn die Herzkranzgefäße bereits deutlich verengt sind und der Herzmuskel nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird.
Zu den häufigsten Symptomen zählen:
- Druck, Enge oder Brennen im Brustbereich (Angina Pectoris)
- Schmerzen mit Ausstrahlung in Arme, Schultern, Hals oder Kiefer
- Atemnot, insbesondere bei körperlicher Belastung
- Schnelle Erschöpfung und verminderte Belastbarkeit
- Herzstolpern oder unregelmäßiger Herzschlag
- Übelkeit oder Schweißausbrüche unter Belastung
Charakteristisch ist vor allem, dass die Beschwerden bei körperlicher Anstrengung, emotionaler Belastung, Kälteexposition oder umfangreiche Mahlzeiten auftreten und sich in Ruhe wieder bessern. Genau dieses Muster gilt als typischer Hinweis auf eine koronare Herzkrankheit.

Symptome bei Frauen häufig weniger typisch
Bei Frauen äußert sich eine koronare Herzkrankheit oft anders als bei Männern. Klassische Brustschmerzen treten teilweise seltener auf. Stattdessen stehen Beschwerden wie Übelkeit, Atemnot oder Schmerzen im Oberbauch häufiger im Vordergrund (2).
Dadurch werden Warnsignale bei Frauen nicht selten später erkannt oder zunächst anderen Ursachen zugeordnet. Umso wichtiger ist es, auch unspezifische Beschwerden ernst zu nehmen und ärztlich abklären zu lassen.
Warum frühes Handeln entscheidend ist
Die koronare Herzkrankheit entwickelt sich meist schleichend über viele Jahre oder sogar Jahrzehnte hinweg. Frühzeitige Aufklärung, ein gesunder Lebensstil und die gezielte Beeinflussung von Risikofaktoren spielen deshalb eine zentrale Rolle.
Treten die genannten Symptome wiederholt oder belastungsabhängig auf, sollte zeitnah eine ärztliche Untersuchung erfolgen. Eine frühe Diagnose kann helfen, schwerwiegende Folgen wie einen Herzinfarkt zu verhindern.

Die zentrale Ursache der koronaren Herzkrankheit: Arteriosklerose
Hinter den meisten Fällen einer koronaren Herzkrankheit steckt ein gemeinsamer Prozess: die Arteriosklerose. Umgangssprachlich wird sie häufig als „Arterienverkalkung“ bezeichnet. Tatsächlich handelt es sich jedoch um einen deutlich komplexeren Vorgang, bei dem sich die Gefäßwände über viele Jahre hinweg verändern (3).
Wie Arteriosklerose entsteht
Die Innenwand gesunder Arterien ist normalerweise glatt und elastisch. Diese feine Zellschicht, das sogenannte Endothel, erfüllt wichtige Aufgaben im Körper. Sie reguliert die Gefäßweite, unterstützt die Durchblutung und schützt die Gefäße vor Entzündungen und Ablagerungen. Wird dieses empfindliche System jedoch über längere Zeit belastet, kann die Schutzfunktion nach und nach verloren gehen.
Prozess der Entstehung von Arteriosklerose
| Schritt | Was passiert im Körper? |
| 1. Schädigung der Gefäßwand | Das empfindliche Endothel wird durch verschiedene Risikofaktoren gereizt und geschädigt |
| 2. Eindringen von LDL-Cholesterin | LDL Partikel gelangen leichter in die Gefäßwand |
| 3. Entzündungsreaktion | Das LDL-Cholesterin oxidiert und löst Entzündungsprozesse aus |
| 4. Bildung von Schaumzellen | Immunzellen nehmen das oxidierte Cholesterin auf und lagern sich in der Gefäßwand ab |
| 5. Entstehung von Plaques | Bindegewebe und später Calcium lagern sich ein, die Arterie verengt sich zunehmend |
| 6. Aufreißen einer Plaque | Wird eine Plaque instabil und reißt auf, kann sich ein Blutgerinnsel bilden, das das Gefäß plötzlich verschließt. In den Herzkranzgefäßen kann dies einen Herzinfarkt auslösen |

Folgen von Arteriosklerose
Die Veränderungen können grundsätzlich alle Arterien im Körper betreffen. Mögliche Folgen sind unter anderem:
- Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt
- Schlaganfall
- Durchblutungsstörungen der Beine
- Gefäßschäden an den Nieren
Risikofaktoren der koronaren Herzkrankheit
Die koronare Herzkrankheit entsteht meist nicht durch eine einzelne Ursache, sondern durch das Zusammenspiel verschiedener Risikofaktoren. Die gute Nachricht dabei: Viele davon lassen sich aktiv beeinflussen. Studien zeigen, dass gezielte Veränderungen des Lebensstils das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich senken können (4).
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Führt zu einer dauerhaften mechanischen Belastung der Gefäßwände und begünstigt Schäden am Endothel.
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Fördert das Eindringen und die Ablagerung von LDL-Cholesterin in der Gefäßwand und beschleunigt die Plaquebildung.
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Schädigt die Gefäßinnenwand direkt, verstärkt Entzündungsprozesse und verschlechtert die Durchblutung.
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Erhöhte Blutzuckerwerte fördern Entzündungen und beschleunigen den Umbau der Gefäße.
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Wirkt sich ungünstig auf Blutdruck, Blutfette, Blutzucker und die allgemeine Gefäßfunktion aus.
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Insbesondere viszerales Fettgewebe steht in Verbindung mit chronischen Entzündungsprozessen und einem ungünstigen Stoffwechselprofil.
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Können hormonelle und entzündliche Prozesse im Körper verstärken und das Herz-Kreislauf-System belasten.
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Eine Ernährung mit vielen stark verarbeiteten Lebensmitteln, Zucker und gesättigten Fetten begünstigt langfristig Gefäßveränderungen.
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Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko für Gefäßveränderungen deutlich an.
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Eine familiäre Häufung von Herzinfarkt oder KHK kann auf ein erhöhtes individuelles Risiko hinweisen.
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Männer sind früher häufiger betroffen, bei Frauen steigt das Risiko nach den Wechseljahren deutlich an.
Wie wird die koronare Herzkrankheit diagnostiziert?
Die Diagnose einer koronaren Herzkrankheit erfolgt in mehreren Schritten. Am Anfang steht immer das ärztliche Gespräch, in dem Beschwerden, Lebensstil und mögliche Risikofaktoren genau erfasst werden. Diese sogenannte Anamnese ist ein zentraler Baustein, um die weitere Diagnostik gezielt einleiten zu können.
Darauf aufbauend folgen je nach Verdacht verschiedene Untersuchungen, die die Herz- und die Gefäßgesundheit genauer beurteilen.
- Blutuntersuchungen: Cholesterinprofil, Blutzucker, Entzündungsmarker wie das hochsensitive CRP geben Hinweise auf Risikofaktoren und Entzündungsprozesse
- Ruhe-EKG und Belastungs-EKG: Aufzeichnung der Herzaktivität in Ruhe und unter definierter Belastung
- Echokardiografie: Ultraschalluntersuchung des Herzens zur Beurteilung von Pumpfunktion und Wandbewegungen
- Herz-CT oder Herz-MRT: Bildgebende Verfahren zur Darstellung von Gefäßverkalkungen und Durchblutungsstörungen
- Herzkatheteruntersuchung: Direktes Verfahren zur Darstellung der Herzkranzgefäße und gleichzeitig wichtigste Möglichkeit zur Behandlung von Engstellen

Behandlung der koronaren Herzkrankheit
Die Therapie der koronaren Herzkrankheit basiert auf drei zentralen Säulen: einer gezielten Anpassung des Lebensstils, der medikamentösen Behandlung sowie bei Bedarf interventionellen oder operativen Verfahren. Welche Maßnahmen im individuellen Fall sinnvoll sind, hängt vom Ausmaß der Erkrankung, den Beschwerden und dem persönlichen Risikoprofil ab und wird immer ärztlich entschieden.
Medikamentöse Therapie
Die medikamentöse Behandlung zielt darauf ab, die Gefäße zu entlasten, das Fortschreiten der Arteriosklerose zu verlangsamen und das Risiko für akute Ereignisse wie einen Herzinfarkt zu senken. Häufig eingesetzte Wirkstoffgruppen sind:
- Statine zur Senkung des LDL Cholesterins und zur Stabilisierung von Gefäßablagerungen
- Blutdrucksenker zur Reduktion der mechanischen Belastung der Gefäßwände
- Thrombozytenaggregationshemmer zur Verringerung der Blutgerinnselbildung
- Medikamente zur Herzfrequenzkontrolle zur Senkung des Sauerstoffbedarfs des Herzens (1)
Die Auswahl und Kombination dieser Medikamente erfolgt individuell und gehört in die ärztliche bzw. kardiologische Betreuung. Wenn bereits ausgeprägte Engstellen in den Herzkranzgefäßen bestehen, können diese gezielt operativ behandelt werden.
Lebensstil als zentrale Grundlage
Ein entscheidender, oft unterschätzter Bestandteil der Behandlung ist die langfristige Anpassung des Lebensstils. Medizinische Maßnahmen können akute Engstellen behandeln und Risiken senken, greifen jedoch nicht direkt an den Ursachen der Arteriosklerose an.
Ohne begleitende Veränderungen im Alltag kann die Erkrankung weiter voranschreiten. Deshalb bleiben Faktoren wie Ernährung, Bewegung, Rauchverzicht, Stressmanagement und die Kontrolle von Blutdruck und Cholesterin langfristig von zentraler Bedeutung (5).

Prävention der koronaren Herzkrankheit
Die wissenschaftliche Evidenz ist eindeutig: Der Lebensstil ist der wichtigste beeinflussbare Faktor zur Vorbeugung der koronaren Herzkrankheit. Zahlreiche Studien zeigen, dass sich das kardiovaskuläre Risiko durch gezielte Anpassungen in den Bereichen Bewegung, Ernährung und Alltagsverhalten deutlich reduzieren lässt.
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Regelmäßige körperliche Aktivität gehört zu den wirksamsten Maßnahmen in der Prävention. Empfohlen werden mindestens 120 Minuten moderate Ausdauerbelastung pro Woche. Je nach individueller Belastbarkeit kann die Intensität angepasst werden: bei niedrigem Risiko etwa im Bereich von 55 bis 70 Prozent der maximalen Leistungsfähigkeit, bei erhöhtem Risiko eher unter 50 Prozent.
Eng damit verbunden ist das Körpergewicht. Besonders ein erhöhtes viszerales Fettgewebe im Bauchbereich gilt als relevanter Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Eine moderate Gewichtsreduktion kann sich positiv auf Blutdruck, Blutfette, Insulinempfindlichkeit und Entzündungsprozesse auswirken und damit mehrere zentrale Mechanismen der Arteriosklerose gleichzeitig günstig beeinflussen.
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Der Verzicht auf Tabak zählt zu den effektivsten einzelnen Maßnahmen überhaupt. Rauchen schädigt die Gefäßinnenwand direkt, fördert Entzündungsprozesse und beschleunigt die Entstehung und das Fortschreiten der Arteriosklerose.
Auch der Alkoholkonsum spielt eine wichtige Rolle. Während geringe Mengen in einzelnen Studien neutral oder leicht schützend diskutiert werden, zeigt sich insgesamt ein klarer Zusammenhang zwischen regelmäßig höherem Konsum und einem erhöhten Risiko für Bluthochdruck, Rhythmusstörungen und Gefäßschäden. Aus präventiver Sicht gilt daher: je geringer der Konsum, desto besser für das Herz-Kreislauf-System.
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Blutdruck, Cholesterinwerte und Blutzucker zählen zu den wichtigsten messbaren Frühindikatoren für das Risiko einer koronaren Herzkrankheit. Sie lassen sich unkompliziert bestimmen und ermöglichen es, Veränderungen frühzeitig zu erkennen.
Wer seine Werte kennt und regelmäßig kontrollieren lässt, kann rechtzeitig gegensteuern und die Entwicklung von Gefäßveränderungen aktiv beeinflussen.
Ernährung im Fokus der Prävention
Wenn es um eine herz- und gefäßfreundliche Ernährung geht, gilt die mediterrane Ernährung als eines der am besten untersuchten und wissenschaftlich am stärksten belegten Ernährungsmuster.
Sie basiert auf den traditionellen Essgewohnheiten der Mittelmeerregion und wird seit Jahrzehnten intensiv im Zusammenhang mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen erforscht. Im Mittelpunkt stehen natürliche, unverarbeitete Lebensmittel und eine ausgewogene Zusammensetzung der Nährstoffe.
Was bewusst reduziert wird
- stark verarbeitete Produkte und Fertiggerichte
- Zucker und zuckerhaltige Getränke
- rotes Fleisch und Wurstwaren nur gelegentlich
- stark raffinierte Fette und industriell hergestellte Transfette
- Alkohol nur in sehr moderaten Mengen, wenn überhaupt

Warum die mediterrane Ernährung bei KHK besonders relevant ist
Die mediterrane Ernährung wirkt nicht nur auf einzelne Laborwerte, sondern beeinflusst mehrere zentrale Mechanismen gleichzeitig. Studien zeigen positive Effekte auf Blutdruck, LDL Cholesterin, Entzündungsmarker und die allgemeine Gefäßfunktion (6).
Damit greift sie direkt an den wichtigsten Stellschrauben der Arteriosklerose an. Umfangreiche Untersuchungen und Metaanalysen zeigen zudem, dass eine konsequente mediterrane Ernährungsweise mit einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist (4).
Neben der allgemeinen Ernährung spielt auch die gezielte Auswahl einzelner Lebensmittel eine Rolle. Besonders interessant ist dabei die Rote Bete, die aufgrund ihres natürlichen Nitratgehalts zunehmend im Zusammenhang mit der Gefäßfunktion erforscht wird und sich gut in ein mediterran geprägtes Ernährungsmuster integrieren lässt.

Rote Bete und die Gefäßfunktion: Was die Forschung zeigt
Eine Pflanze, die in der aktuellen Forschung zur Gefäßgesundheit immer mehr Aufmerksamkeit erhält, ist die Rote Bete. Der Grund dafür liegt in ihrem hohen natürlichen Nitratgehalt. Genau dieser Inhaltsstoff scheint im Körper eine Reihe interessanter Prozesse anzustoßen, die für die Gefäßfunktion relevant sein können (7).
Der Mechanismus: vom Nitrat zum Stickstoffmonoxid
Die in der Roten Bete enthaltenen Nitrate werden zunächst im Mund durch bestimmte Bakterien zu Nitrit umgewandelt. Im weiteren Stoffwechsel entsteht daraus Stickstoffmonoxid, ein körpereigenes Signalmolekül mit zentraler Bedeutung für die Regulation der Gefäße.
Stickstoffmonoxid wirkt gefäßerweiternd, indem es die glatte Muskulatur der Gefäßwände entspannt. Dadurch kann sich die Durchblutung verbessern und die Funktion des Endothels wird unterstützt. Genau diese Endothelfunktion ist bei beginnender Arteriosklerose häufig als erstes beeinträchtigt.
Daher wird in der Forschung untersucht, ob eine regelmäßige Aufnahme nitratreicher Lebensmittel einen positiven Einfluss auf die Gefäßfunktion haben kann. Studien mit Rote-Bete-Saft zeigen dabei Hinweise auf günstige Effekte auf den Blutdruck und die Gefäßregulation (8).
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Fazit
Die koronare Herzkrankheit ist eine ernste, aber in vielerlei Hinsicht beeinflussbare Erkrankung. Hinter ihr steht mit der Arteriosklerose ein Prozess, der über Jahrzehnte schleichend verläuft.
Wer früh ansetzt, regelmäßig seine Werte kennt und auf eine gefäßfreundliche Ernährung achtet, schafft die beste Grundlage für ein gesundes Herz-Kreislauf-System. Die koronare Herzkrankheit lässt sich nicht immer verhindern, aber das Risiko deutlich verringern. Hier kann Rote Bete einen bedeutenden Beitrag leisten.
Häufige Fragen
Die koronare Herzkrankheit ist eine chronische Erkrankung der Herzkranzgefäße. Dabei verengen sich die Gefäße, die den Herzmuskel mit Sauerstoff versorgen, meist durch Ablagerungen aus Fett, Cholesterin und Entzündungszellen (Plaques). Dadurch wird die Durchblutung des Herzens eingeschränkt, was vor allem unter Belastung zu Beschwerden wie Brustdruck oder Atemnot führen kann.
Arteriosklerose beschreibt den allgemeinen Krankheitsprozess in den Arterien des Körpers: Die Gefäßwände werden durch Ablagerungen verdickt und verlieren ihre Elastizität. Die koronare Herzkrankheit ist eine konkrete Folge davon.
Zu den zentralen Risikofaktoren gehören Bluthochdruck, erhöhte LDL-Werte, Rauchen, Diabetes, Bewegungsmangel, Übergewicht, chronischer Stress und eine ungünstige Ernährung.
Typisch sind Druck oder Enge in der Brust, Atemnot bei Belastung, schnelle Erschöpfung sowie Schmerzen, die in Arme, Hals oder Kiefer ausstrahlen können.
Die Ernährung hat einen großen Einfluss auf Blutdruck, Cholesterin und Entzündungsprozesse. Besonders gut untersucht ist die mediterrane Ernährung mit viel Gemüse, Fisch, Vollkorn und Olivenöl.
Rote Bete wird im Zusammenhang mit der Gefäßgesundheit zunehmend wissenschaftlich untersucht. Der Grund ist ihr natürlicher Nitratgehalt. Im Körper wird Nitrat zu Stickstoffmonoxid umgewandelt, einem Botenstoff, der die Gefäße erweitern und die Durchblutung unterstützen kann
Literatur
- Erdogan A, Tillmanns H. Koronare Herzkrankheit: In: Breuer, J., Fritze, J., Popa, A., Scholtysik, D., Seifert, J., Wich, M. (eds). Die Ärztliche Begutachtung 2025:633–57. Verfügbar unter: https://springerlink.fh-diploma.de/chapter/10.1007/978-3-662-60980-4_48#citeas.
- DocCheck. Koronare Herzkrankheit – DocCheck Flexikon: DocCheck Community GmbH; 2026 [Stand: 07.05.2026]. Verfügbar unter: https://flexikon.doccheck.com/de/Koronare_Herzkrankheit.
- Koronare Herzkrankheit (KHK) • Ursache, Symptome, Behandlung; 2026 [Stand: 07.05.2026]. Verfügbar unter: https://www.dhzc.charite.de/ratgeber/koronare-herzkrankheit/.
- Laffond A, Rivera-Picón C, Rodríguez-Muñoz PM, Juárez-Vela R, Ruiz de Viñaspre-Hernández R, Navas-Echazarreta N et al. Mediterranean Diet for Primary and Secondary Prevention of Cardiovascular Disease and Mortality: An Updated Systematic Review. Nutrients 2023; 15(15):3356. Verfügbar unter: https://www.mdpi.com/2072-6643/15/15/3356.
- Bundesärztekammer (BÄK), Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften (AWMF. Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische KHK, Langfassung. Version 7.0; 2024 [Stand: 07.05.2026]. Verfügbar unter: register.awmf.org/de/leitlinien/detail/nvl-004.
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